Diese "Seite" ersetzt in keinem Fall die Beratung eines Tierarztes!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir möchte Sie bitten, auf jeden Fall weitere Informationen beim Tierarzt einzuholen!!!!

Wir bitten Sie, sich möglichst frühzeitig an Ihren Tierarzt zu wenden.

Wichtige Telefon-Nr.

 

Tasso

Haustierzentralregister 06190 932214

 

Giftnotzentrale 0228 2873211

 

Deutschlandweiter Tiernotruf 0800 8538530

 

 

Wann sollte ein Tierarzt aufgesucht werden?

 

- wenn Ihr Hund sein Benehmen plötzlich stark verändert...

- wenn er Sie nicht mehr freudig begrüßt...

- wenn er sich zurückzieht und desinteressiert ist...

- wenn er erbricht oder Durchfall hat...

- bei Unfällen, selbst wenn keine äußerlichen Verletzungen zu sehen sind, um innere Schäden auszuschliessen...

 

 

Verstopfung

Die wohl häufigste Ursache für Verstopfung liegt an der übermäßigen Gabe von Knochen. Manche Hunde leiden allerdings auch unter einer nervlichen Störung des Darms (Darmträgheit). Bei fieberhaften Erkrankungen kann ebenfalls als Begleiterscheinung eine Vertopfung auftreten.

Bei Erkrankung sollte das Futter auf Leichtverdauliches umgestellt werden, wie z.B. Magerquark oder Hüttenkäse mit Reis. Vermengen Sie dies mit einem Tl. Salatöl. Kleie wirkt ebenfalls abführend. Sollte die Verstopfung allerdings anhalten oder presst Ihr Hund ständig, ohne sein "Geschäft" zu erledigen, konsultieren Sie bitte umgehend Ihren Tierarzt. Ein besonders ernstes Zeichen ist gleichzeitiges Erbrechen.

 

 

Durchfall und Erbrechen

Das Abwehrsystem, gerade bei Welpen, ist noch mangelhaft ausgebildet. Eine Futterumstellung kann bereits im Welpenalter zu Durchfall und Erbrechen führen. Deshalb sollte eine Futterumstellung immer sehr langsam durchgeführt werden. Da Welpen sehr schnell austrocknen können, sollten Sie nicht zu lange zögern, Ihren Tierarzt um Rat zu fragen.

Auch bei erwachsenen Hunden kann es bei Futterumstellung oder durch einen Infekt zu Brech-Durchfall kommen. Geben Sie Ihrem Hund möglichst viel zu trinken und verabreichen Sie ihm eine "Diät". Mageres Fleisch (am Besten Hühnchen), gemischt mit Magerquark und Reis. Auch hier sollten Sie möglichst schnell Ihren Tierarzt zu Rate ziehen.

 

 

Vergiftung

Die häufigste Vergiftung bei Hunden ist die Aufnahme von Ratten- und Mäusegift, oft auch die Aufnahme von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel.Bei allen Vergiftungen ist das sofortige Aufsuchen eines Tierarztes erforderlich und meist lebensrettend.

 

Verwurmung

Nur regelmäßige Entwurmung durch Ihren Tierarzt schützt Ihren Liebling. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten.

 

Impfung

Mit der Grundimmunisierung im Welpenalter und der jährlichen Auffrischung sind Sie auf der "sicheren Seite". Auch hierzu wird Ihnen Ihr Tierarzt gerne Auskunft geben.

 

Babesiose

Die Babesiose ist inzwischen auch hier heimisch geworden und wird durch die Zecke übertragen. Es handelt sich um einen Einzeller, der die roten Blutkörperchen "angreift" und zu einer Blutarmut führt. Die Erkrankung tritt in Schüben auf und ist durch eine Blutuntersuchung festzustellen.

Anzeichen können sein:

hohes Fieber und der Hund ist sehr matt. Für schwache Tiere und Welpen ist die Erkrankung besonders gefährlich.

Vorbeugung: ein ausreichender Zeckenschutz

 

 

Leishmaniose

Sie ist ebenfalls eine Einzellerkrankheit. Sie wird durch die Sandmücke übertragen und es kann bis zu 18 Monaten dauern, bis die Krankheit ausbricht.

Hautleishmaniose: evtl. juckende, schuppende Entzündungen der Haut mit Haarausfall, aber auch ein nässendes,sich ausbreitendes Hautgeschwür

Schleimhautleishmaniose: sie zerstört die Schleimhäute

Innere Leishmaniose: hierbei werden Milz, Knochenmark und Leber angegriffen

Anzeichen können sein:

Erste Symptome einer klinischen Leishmaniosemanifestation können Durchfall, Lahmheit, sowie allgemeine Trägheit und Appetitlosigkeit begleitet von schleichendem Gewichtsverlust sein. Ein Symptom ist das 'Ausfransen' der Ohrränder. Begleitet ist dieses Einreißen der Ohrränder häufig mit Schuppenbildung, erst auf den Ohren, dann auch am Kopf, und schließlich am gesamten Körper. Es kann zu Haarausfall kommen. An den Hinterbeinen fallen Haare auch büschelweise aus, manchmal ist eine sog. 'Brillenbildung', ein Haarausfall um die Augen herum, zu beobachten. Bei einigen Fällen fällt eine Verkümmerung der Gesichtsmuskulatur auf. Schaut man dem Hund von vorn auf den Kopf, so fällt eine Ungleichheit der beiden grossen Kopfmuskeln auf. Es sind meist einige oder mehrere Lymphknoten angeschwollen. Etwa 5 - 10% der infizierten Hunde leiden unter Nasenbluten.

 

 

Ehrlichiose

Diese Bakterien (Rickettsien) werden ebenfalls von Zecken übertragen.Sie setzen sich in die weißen Blutkörperchen und werden so in die Lymphknoten, die Leber und das Knochenmark transportiert.

Anzeichen können sein:

Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Lahmheit, häufiges Niesen oder sogar Nasenbluten, schwere Blutungen aus Körperöffnungen, sowie Einblutungen in die Haut

 

 

Anaplasmose

siehe Ehrlichiose

zusätzlich können Gelenkprobleme auftreten

 

 

Herzwurmerkrankung (Dirofilariose)

Die Ansteckung erfolgt durch infizierte Stechmücken. Der Wurm siedelt sich im Herz an und kann bei Ausschwemmung Hauptgefäße verschliessen.

Anzeichen können sein:

Atemnot und plötzlicher Leistungsabfall