Handicap

Wie in unserm Leben gibt es auch in der Tierwelt Tiere mit Behinderungen- und genau wie bei uns können diese angeboren sein oder im Laufe des Lebens gekommen sein.

Gerade Hunde können mit Behinderungen sehr gut fertig werden, wenn sie in geeigneten Familien sind.

 

Ein blinder Hund, egal ob von Geburt an oder erst durch Unfall oder Alter, kommt in seiner gewohnten Umgebung sehr gut zurecht. Man merkt es ihm fast nicht an, er kann sich super im haus orientieren und selbst der "gewohnte Garten" ist für ihn schnell kein Problem mehr. Natürlich findet er sich draußen nicht so gut zurecht wie ein "sehender Artgenosse", aber die Leine gibt ihm die Sicherheit auch bei langen Spaziergängen.

 

Taub geboren, bei einigen Rassen gar nicht so selten... aber für das Tier kein so großes Problem. Auch ältere Hunde können ihr Gehör verlieren, aber  mit ein paar "Vorsichtsmaßnahmen" des Besitzers kommen sie super damit zurecht. Als Mensch kann man mit seinem Tier daran "arbeiten", dass eine Kommunikation über Handzeichen möglich ist.

 

Oft gibt es im Tierschutz auch "Dreibeinchen". Die Fellnasen haben dann durch einen Unfall ein Bein verloren. Aber wer meint, dass ein junger Hund dadurch gehandicapt ist im Leben, der irrt sich. Oft sieht man ein Rudel Hunde flitzen und toben, alle spielen miteinander und es scheint allen gut zu gehen. Erst wenn sich der Pulk auflöst, kann man dann erkennen, dass ein Dreibeinchen dazwischen war, das genauso spielen und toben konnte, wie seine gesunden Artgenossen.

 

Auch Katzen kommen mit Behinderungen gut zurecht, allerdings sollte man sie dann als reine Wohnungskatzen halten zu ihrer eigenen Sicherheit.

Senioren


Ältere/alte Tiere suchen genauso ein Zuhause wie die jungen.

 

Oft sind sie "Waisen", die ihr Frauchen oder Herrchen durch Tod verloren haben, aber es kommt auch immer wieder vor, dass Familien sich von ihrem "Freund" trennen, wenn er alt wird und sich lieber ein Katzen- oder Hundekind holen.

 

Diese Tiere haben es besonders schwer, sie haben ihre geliebten Menschen und ihre gewohnte Umgebung verloren und sie trauern. Dazu kommt, dass es nur wenig Menschen gibt, die einer alten Fellnase ein Zuhause geben möchten, dabei können sie durchaus auch eine Bereicherung sein.

 

Sie sind ruhiger als ihre jungen Artgenossen, meist haben sie schon "Erziehung genossen". Sie sind nicht "kaputt"... wenn sie Menschen wären, würde man sagen, sie haben Lebenserfahrung und sind weise. Vielleicht ist ein altes Tier nicht wirklich der geeignete Partner für eine junge, dynamische Familie mit Kindern, aber ältere Menschen, zusammen mit einem älteren Hund, können zum "Dreamteam" werden, weil sie u. U. die gleichen Vorlieben haben, einen kleinen Spaziergang und dann ein Nickerchen auf dem Sofa, viele Streicheleinheiten und "Gespräche". Wobei auch junge Menschen, die sich nicht gerne sportlich betätigen, durchaus in einem alten Tier den geeigneten "Freund" finden könnten.

 

Natürlich können Sie, genau wie wir, wenn wir mal älter sind, das ein oder andere "Zipperlein" haben. Vielleicht hat ihr Gehör nachgelassen oder die Augen werden langsam trüb, die "alten Knochen" wollen nicht mehr so aber trotz Allem, diese lieben Seelchen haben es auf jeden Fall "verdient", noch eine schöne letzte Zeit mt lieben Menschen zu verbringen- schließlich haben auch sie in ihrem Leben loyal zu "ihrem Menschen" gestanden und SIE hätten ihre Menschen garantiert nicht im Stich gelassen, nur weil sie alt geworden sind.